Passionsandachten zu Glaubenszeugen und den Heiligen der Sodener Kirchen
Meine wunderbaren Erfahrungen mit der Sodener Passion
In der Passionszeit durfte ich wieder als ehrenamtliche Mitarbeiterin der evangelischen Kirche Bad Soden bei der Sodener Passion mitwirken. Verschiedene christliche Gemeinden der Stadt haben gemeinsam die Passion gestaltet – in Gottesdiensten und verschiedenen anderen Veranstaltungen. Beteiligt waren neben den evangelischen Kirchengemeinden Bad Soden und Neuenhain die katholische Pfarrei Heilig Geist am Taunus und die Evangelisch-methodistische Gemeinde Neuenhain. Ich war begeistert, wie stark sich alle engagierten und zusammengearbeitet haben. Ich selbst war vor allem bei drei Aktionen beteiligt:
Mitten im Kommunalwahlkampf gab es die Pop-up-Kirche auf dem Adlerplatz. Zwischen den Ständen der Parteien entstand Raum für Begegnung (oberes Bild). Im direkten Austausch auch mit politisch Interessierten wurde deutlich: Kirche kann Orientierung geben – auch bei aktuellen gesellschaftlichen Themen.
Besonders eindrucksvoll war „Gott im Park“ im neuen Kurpark. An verschiedenen Stationen wurde die Passion anschaulich erklärt. Die Besucher konnten den Weg Christi selbstständig ablaufen. Die Themen wurden auf Plakaten dargestellt und auf Staffeleien präsentiert. Manche Menschen haben auf dem Weg zur S-Bahn nur einen kurzen Blick darauf geworfen. Mit erstaunlich Vielen aller Altersgruppen konnte ich aber gute Gespräche führen und sie zum Nachdenken anregen.
Der „Eselsweg“ am Palmsonntag ist seit vielen Jahren ein besonderer Höhepunkt der Sodener Passion für Jung und Alt. Von der katholischen Kirche in Neuenhain aus wurde der Weg nach Jerusalem nachgestellt. Ein Esel begleitete die Gruppe. Ein Zwischenhalt wurde am Elisabethenstift in Bad Soden eingelegt (unteres Bild). Dort kam es zu vielen Gesprächen mit den Bewohnern. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Mittagessen im Kindergarten „Unterm Regenbogen“an der evangelischen Kirche in Bad Soden.
Für mich war es sehr bereichernd, mit Menschen aus verschiedenen Gemeinden zusammenzuarbeiten. Es war schön, neue Kontakte zu knüpfen und bekannte Gesichter wiederzusehen. Der Austausch hat die Gemeinschaft spürbar gestärkt.
