Auf der Grenze - Martin Repp über Paul Tillich

Vortrag und Gespräch

Mittwoch, 04. März 2020, 19:30 Uhr

Der Vortrag von Dr. habil. Martin Repp erörtert die Ambivalenz von Grenzen, nämlich deren Sinn und Unsinn, sowie die Beschränkungen und die Möglichkeiten von Grenzen.

Der Referent geht zunächst aus von Überlegungen des Religionsphilosophen Paul Tillich, der 1962 mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde. Tillich betrachtete die Grenze positiv als den Ort eines fruchtbaren Austausches zwischen unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Denkweisen. Später ging man in der EU sogar so weit, bisherige nationale Grenzen zu beseitigen, was zahlreiche positive wie aber auch (unbeabsichtigte) negative Folgen nach sich zog.

 

Dr. habil Martin Repp ist Theologe, Religionswissenschaftler (Spezialgebiet Buddhismus) und Pfarrer der EKHN. Er lebte und arbeitete von 1988-2009 in Japan, um als Grenzgänger die Kunst der Kommunikation zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zu erlernen.

Evangelisches Gemeindehaus Bad Soden